Freitags 16.00 Uhr (2x monatlich) - Lust auf Kunst

Nouria Khadeeva


mit der diplomierten Kunstlehrerin und Malerin
Nouria Khadeeva


www.nkkunst.de

Malerei, Zeichnen, Aquarell für Anfängerinnen und Fortgeschrittene. Material ist mitzubringen.

Nächste Termine: 1. und 3. Freitag im Monat. 

05. + 19. Januar

02. + 16. Februar

02. + 16. März

06. + 20. April

04. + 18. Mai

01. + 15. Juni

Keine Anmeldung erforderlich.

Ort: Seminarraum, Naunynstraße 72 , E-Mail: bildung(at)schokofabrik.de, Tel: +49 (0)30 - 615 29 99

 

Aktuelle Ausstellung im Seminarraum

 


Mauerspaziergang

 

Treffpunkt: Hof Mariannenstraße 6

Ständiges Angebot ab 5 Teilnehmerinnen!

Wir erinnern an besondere Ereignisse an diesem Mauerabschnitt, an die dort Erschossenen, an einen Sprengstoffanschlag und vieles mehr. Wir würden uns freuen, wenn Kreuzbergerinnen und Bewohnerinnen aus Mitte dazukämen, um ihre persönlichen Erinnerungen einzubringen. Renate Witt lebte bis 1980 in Friedrichshain und dann in Kreuzberg.

Nur mit Voranmeldung!

Voranmeldung unter: renatewitt(at)schokofabrik.de oder unter Tel. +49 (0)30 - 615 29 99



Vergangene Veranstaltungen



Lange Buchnacht in der Oranienstrasse: Samstag 26.05.2018, 18.30 Uhr - Andersrum ist auch nicht besser

Tania Witte, Autorin u. Journalistin, ist wieder einmal in Berlin und liest erstmals aus ihrer Kolumne

Bild: © Risk Hazekamp

Im Wechsel mit Steffen Jan Seibel bestückt Tania Witte die preisgekrönte ZEITmagazin-Kolumne Andersrum ist auch nicht besser. Die Jury des Felix-Rexhausen-Preises schrieb 2016 über die Kolumne: „Es geht um Muskelschwule mit Malteserhündchen und Lesben mit dreibeinigem Dackel, um eine mysteriöse Fähigkeit, mit deren Hilfe Homosexuelle andere Homosexuelle orten, und um deren symbiotischen Look, der Homos in Beziehungen schneller ereilt als Heteros. Steffen Jan Seibel und Tania Witte nehmen ihren Alltag, ihre Beziehungen, die Szene und die heterosexuelle Umwelt unter die Lupe. Ihre Texte sind witzig, derb und selbstironisch – die Jury hat beim Lesen viel gelacht.“

Keine Anmeldung notwendig!

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Ort: Treffpunkt, Mariannenstr. 6, Hinterhaus



Lange Buchnacht in der Oranienstrasse: Samstag 26.05.2018, 19.00 Uhr - Die 68erinnen - Porträt einer rebellischen Frauengeneration

Nicht alle haben zu dieser Veranstaltung im Januar bei uns einen Platz bekommen. Deshalb freuen wir uns, Euch einen Nachfolgetermin anbieten zu können.
Damit auch die interessierten Männer teilnehmen können, in Kooperation mit dem Südblock.

 

Lesung und Gespräch mit Ute Kätzel

Im Januar 1968 gründeten in Berlin Marianne Herzog, Helke Sander u.a. den „Aktionsrat zur Befreiung der Frauen“. Sie kritisierten, dass die „68er“ in ihren Konzepten zur Veränderung der Gesellschaft die sogenannte „Frauenfrage“ vergaßen. Die Frauen wehrten sich, es entstand die Neue Frauenbewegung. Das alles ist Geschichte. Vieles konnte von Feministinnen, Lesben und Queer People erkämpft werden. Doch die letzte Bundestagswahl hat gezeigt, dass nichts, was wir heute an Freiheiten und Bürger*innenrechten haben, selbstverständlich ist. Von der Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern sind wir immer noch weit entfernt. Ute Kätzel liest aus ihrem Buch, das auf lebensgeschichtlichen Interviews beruht. Es gilt als ein Standardwerk zum Thema.

Keine Anmeldung notwendig!

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Ort: aquarium (Südblock), Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin



Donnerstag 26.04.2018, 18.30 Uhr - Der tiefe Riss - Wie Politik und Wirtschaft Eltern und Kinderlose gegeneinander ausspielen


Buchbesprechung mit Renate Witt


Unser Sozialsystem benachteiligt Eltern, weil wir zwar Kinder brauchen, um es zu finanzieren, Kinder groß zu ziehen aber kaum honoriert wird. Arbeitgeber bevorzugen Mitarbeiterinnen ohne Kinder, weil sie flexibler einsetzbar erscheinen. Dadurch ist Kinderlosigkeit gerade für gut ausgebildete Männer und Frauen ein attraktives Lebensmodell geworden. Kinderlose wiederum zahlen in den meisten Unternehmen mit Überstunden für fehlgeschlagene Vereinbarkeitspolitik der vergangenen Jahre. Dieses Buch tritt an, um diesem Zustand ein Ende zu bereiten. Es streitet für ein Umdenken in den Unternehmen und für ein völlig umgestaltetes, gerechteres gesellschaftliches Modell.

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Anmeldung unter +49 (0)30 - 615 29 99 oder bildung(at)schokofabrik.de

 

Ort: Seminarraum, Naunynstraße 72


Auf der Webseite www.elternklagen.de gibt es die Möglichkeit, für die Änderung unseres Sozialsystems zu votieren.

 

 


Freitag 20.04.2018, 19.00 Uhr - Maternidades subversivas

Lesung über Subversive Mutter*- und Elternschaft(en) mit der Autorin Maria Llopis

spanisch mit deutscher Übersetzung durch das Dolmetschkollektiv Interprise

 

Bild: © Joan Turu

 

Mutterschaft und Mütterlichkeit nehmen in aktuellen feministischen Debatten im deutschsprachigen Raum leider wenig Raum ein. So wird oft auf die retraditionalisierenden Tendenzen in Bezug auf Schwangerschaft und Kinder hingewiesen, die links-feministischen Kontexten und Aktions-formen entgegenzustehen scheinen. Umso wichtiger erscheint jedoch eine Auseinandersetzung mit emanzipatorischen Deutungen des Muttertopos und queer-feministischen Problematisierungsweisen der Lebensrealitäten von Müttern*/Eltern. Genau das hat sich die valencianische Aktivistin und Künstlerin Maria Llopis in ihrem Buch „Subversive Elternschaft(en)” zum Anliegen gemacht. In 18 Interviews stellt sie ganz unterschiedliche Erfahrungen zu den Themen extatische Entbindung, Mutterschaft und Sexualität und Pornografie, Co-Elternschaft, queere Kindererziehung, transhack-feministische Mutterschaft, Ursprünge und Philosophie der traditionellen Hebammenkunst und Gynäkologie, Laktivismus, Ko-Stillen, postkoloniale Perspektiven auf Mutterschaft, Ökofeminismus, kreative Care Arbeit und viele andere Formen subversiver Elternschaft(en) vor.

Die Veranstaltung ist offen für Frauen*.

 

 

Anmeldung unter +49 (0)30 - 615 29 99 oder bildung(at)schokofabrik.de

Ort: Seminarraum, Naunynstraße 72

 

Es gibt ein Kinderbetreuungsangebot nebenan in der Kita Schokokids. Bitte meldet euch bei Bedarf.



Lesenswertes zu Mutterschaften* - Nachgang zur Lesung

Lena hat freundlicherweise eine Literaturliste zum großen Themenkomplex Mutterschaft* zusammengestellt  (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) - eine bunte Mischung aus feministischen, kapitalismuskritischen Perspektiven auf Reproduktion, Muttertopos, Geburt, Sexualnormen, gendersensible Kindererziehung etc.

Liste als PDF

An dieser Stelle auch der Link zu Marias Homepage: 

Maria Llopis


Und nochmal ein großes DANKESCHÖN für eure Präsenz und anregenden Fragen!

 

 


Mittwoch 21.03.2018, 19.00 Uhr - Kairo 678 - Feminismus in Ägypten - Gewalt und Gegenwehr

Film von Mohamad Diab, Ägypten


Ein Ägypter dreht einen feministischen Spielfilm? Aber ja. Mohamed Diabs "Kairo 678" ist ein Protestschrei, der sich aus konkret verbürgten Fällen speist - von der sexuellen Belästigung im Bus bis zur vollzogenen Vergewaltigung. Mit dem Bus 678 fährt Fayza (Bushra Parwani) nach der Arbeit quer durch Kairo nach Hause. Lieber würde sich die erschöpfte junge Frau ein Taxi leisten, doch das Schulgeld für zwei Kinder will bezahlt sein, und der Mann verdient mit Gelegenheitsarbeiten nicht genug. Fayzas Kleidung verhüllt Körper und Haar, sie erfüllt das Bild der züchtigen Frau nach dem Denkschema ihrer Kultur vollkommen, dennoch wird sie im Bus sexuell belästigt und verfolgt. Der übliche Trick der Täter: Sie drängen sich mit einer Zitrone in der Hosentasche an eine Frau heran – und nutzen deren Schockstarre für umso intimere Übergriffe im Schutz der Menge. Jede laute und direkte Abwehr wäre zwecklos, sie würde allein die Frau als Schuldige bloßstellen. Die Fahrgäste ignorieren solche Vorfälle, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

 

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Anmeldung unter +49 (0)30 - 615 29 99 oder bildung(at)schokofabrik.de

 

Ort: Seminarraum, Naunynstraße 72


Resümee

Wir haben uns sehr über das große Interesse am Film gefreut. Es ist auch ein wunderbarer Film, der es trotz schwieriger Thematik an Humor nicht fehlen lässt.

Wegen der großen Nachfrage haben wir ihn am 22.03.2017 gleich noch einmal gezeigt.

Dank auch an die Medienzentrale des ADK (medienzentrale(at)akd-ebbo.de) für die Ausleihe.




Montag 05.03.2018, 19.00 Uhr - Lesben raus - Für mehr lesbische Sichtbarkeit

Autorinnenlesung mit Stefanie Kuhnen

28 Autor*innen beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven das Thema „lesbische Sichtbarkeit“ und gehen der Frage nach: Wo sind sie denn, die lesbischen Frauen? Welche Vorteile und welche Nachteile bringt eine erhöhte Sichtbarkeit? Was führt zur Unsichtbarkeit? Und wie kann mehr Sichtbarkeit in allen Bereichen der Gesellschaft hergestellt werden?

Bild:© Martin Pelzer

 

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Anmeldung unter +49 (0)30 - 615 29 99 oder bildung(at)schokofabrik.de

 

Ort: Seminarraum, Naunynstraße 72



Dienstag 06.02.2018, 18.30 Uhr - Medical Apartheid von Harriet Washington

Buchbesprechung mit Katharina Oguntoye, Historikerin u. Projektleiterin von Joliba

Bild rechts: Harriet Washington

„Medizinische Rassentrennung“ ist die erste und vollständigste Geschichte des Experimentierens an Afroamerikanern, vom Zeitalter der Sklaverei bis zum heutigen Tag. Seit den frühesten Begegnungen zwischen schwarzen Amerikanern und weißen Forschern und Pseudowissenschaftlern wurden Schwarze ohne ihr Wissen für medizinische Experimente missbraucht, eine Tradition, die bis heute in Teilen der schwarzen Bevölkerung anhält. Es begann mit Grabräuberei, Leichenöffnungen und Sezieren. Im 20. Jahrhundert wurde unter dem Deckmantel von Eugenik und anderen Pseudowissenschaften und des verbreiteten sozialen Darwinismus die unzureichende medizinische Versorgung gerechtfertigt und auf Grund der „wissenschaftlichen Erkenntnisse“ propagiert, dass Schwarze biologisch "untergeordnet", "sexbesessen" und "ungeeignet" sind, Verantwortung zu übernehmen. Beteiligt an diesen Gräueltaten waren nicht nur Krankenhäuser, sondern auch die Streitkräfte, Gefängnisse und private Einrichtungen, mit Wissen und im Auftrag der Regierung. Die jahrelange Forschung der Autorin offenbart, weshalb die schwarze amerikanische Bevölkerung den medizinischen Einrichtungen mit tiefem Misstrauen begegnet.

 

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Anmeldung unter +49 (0)30 - 615 29 99 oder bildung(at)schokofabrik.de

 

Ort: Seminarraum, Naunynstraße 72


Resümee

Katharina Oguntoye (Bild links) hat uns diese schwere Thematik sehr nahe gebracht. Es ist klar geworden, warum die schwarze Bevölkerung in den USA und auch anderen Länder dem westlichen Gesundheitssystem so skeptisch gegenüber steht und gleichberechtigte Behandlung zu wenig einfordert. 

Das Buch sollte unbedingt ins Deutsche übersetzt werden. 


Donnerstag 01.02.2018, 19.00 Uhr - Mandu Yenu

Film von Peter Heller, 60 min, mit seiner freundlichen Genehmigung

Gespräch mit Wanda Lehmann, Restauratorin, und Luzie Lehmann, angehende Kulturwissenschaftlerin

Bilder: © Ethnologisches Museum Berlin

Die Geschichte eines afrikanischen Königsthrones, Mandu Yenu, der bis vorkurzem im Berliner Völkerkundemuseum bestaunt wurde: Das Symbol der Macht des Königs der Bamoun erhielt der deutsche Kaiser vor gut hundert Jahren aus der Kolonie Kameruns zum Geburtstag „geschenkt“. Der Film schildert die Begegnung eines schwarzen Königs mit den Europäern, er gibt ein Bild von der hohen Kultur der vorkolonialen Zeit in Westafrika und von der Selbstherrlichkeit der deutschen „Herrenmenschen“, die als Eroberer gekommen sind. Die Referentinnen haben die Geschichte, speziell die der afrikanischen Exponate, die künftig im Humboldtforum gezeigt werden sollen, recherchiert.

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Anmeldung unter +49 (0)30 - 615 29 99 oder bildung(at)schokofabrik.de

Ort: Regenbogenfabrik, Kinosaal, Lausitzer Straße 22



Resümee

Dank Marc Elies konnten wir die Veranstaltung mit dem Filmbeitrag „Transparent Walls“, eine Gemeinschaftsproduktion von archefilm und Bamenda filmschool, beginnen. 

Dieser und der Film „Mandu Yenu“ von Peter Heller filmkraft hat uns eindrücklich den Hintergrund und die Herkunft des Königthrones der Bamoun nahegebracht.

Die Referentinnen haben uns viele Informationen und unterschiedliche Standpunkte zum Thema Humboldtforum geliefert. Sehr interessante Gespräche im Anschluss und der Wunsch nicht nur in akademischen Kreisen darüber zu entscheiden, was wie und wo in unseren Museen präsentiert wird.

Die Mehrheit findet, dass Kolonialgeschichte immer noch viel zu sehr vernachlässigt wird.

 


Mittwoch 24.01.2018, 18.30 Uhr - Die 68erinnen - Porträt einer rebellischen Frauengeneration

Lesung und Gespräch mit Ute Kätzel

Im Januar 1968 gründeten in Berlin Marianne Herzog, Helke Sander u.a. den „Aktionsrat zur Befreiung der Frauen“. Sie kritisierten, dass die „68er“ in ihren Konzepten zur Veränderung der Gesellschaft die sogenannte „Frauenfrage“ vergaßen. Die Frauen wehrten sich, es entstand die Neue Frauenbewegung. Das alles ist Geschichte. Vieles konnte von Feministinnen, Lesben und Queer People erkämpft werden. Doch die letzte Bundestagswahl hat gezeigt, dass nichts, was wir heute an Freiheiten und Bürger*innenrechten haben, selbstverständlich ist. Von der Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern sind wir immer noch weit entfernt. Ute Kätzel liest aus ihrem Buch, das auf lebensgeschichtlichen Interviews beruht. Es gilt als ein Standardwerk zum Thema.


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Anmeldung unter +49 (0)30 - 615 29 99 oder bildung(at)schokofabrik.de


Ort: Seminarraum, Naunynstraße 72


Resümee

Wir danken Ute Kätzel für die wunderbare Veranstaltung. Es ist ihr gelungen uns in die Zeit des Aufbruchs mitzunehmen und die Errungenschaften bis heute aufzuzeigen. Wie geht es weiter? Die Problematik ist komplexer geworden. Wir finden sie in allen Lebenszusammenhängen.

Die Veranstaltung und die lebhafte Diskussion mit den Teilnehmerinnen* war inspirierend und ermutigend, sich darüber mehr Gedanken zu machen.

Es haben leider nicht alle einen Platz gefunden. Wir leiten Anfragen für eine Veranstaltung anderenorts gern an die Referentin weiter.