Findet noch einmal statt! Infos folgen.

Drei Zahlen sprechen Klartext

17.03.2021 20:00 - 21:00 Uhr
Zoom-Veranstaltung 

dreizahlenDrei Zahlen der eklatanten Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern

Marilyn Waring, Neuseeländische Ökonomin und Politikerin veröffentlichte Ende der 1980er Jahre das Buch If Women Counted. A New Feminist Economics. Aus ihrer Erfahrung als junge Abgeordnete und Vorsitzende der Revision der Nationalen Buchhaltung, vergleichbar mit der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR), und deren Anpassung an UN-Standards, folgte, wie sie selbst schreibt, ein brutales Erwachen. Alle Dinge, die ihr politisch wichtig waren, waren in diesen Rechnungen und statistischen Analysen nicht enthalten. Auch in Deutschland sind zentrale Daten der Lebenswirklichkeit von Frauen nicht erfasst. Das wollen wir ändern. Wieviel arbeiten Frauen unbezahlt? Wieviel ist das in der Berechnung der Volkswirtschaft wert? Wie groß ist die Einkommenslücke pro ja wirklich in Zahlen ausgedrückt? Und mit welchen erhoben Geldgrößen in unserer Gesellschaft lassen sich diese Zahlen sinnvoll vergleichen? Christine Rudolf, Plattform economiefeminste, Schweiz, Dozentin der HTW Berlin sowie Geschäftsführender Vorstand der Genossinnenschaft Schokofabrik eG und Ulrike Reiche Unternehmerin und Vorstandsmitglied der feministischen fakultät Schweiz stellen diese Zahlen vor, die jede Frau* kennen sollte.

Wir freuen uns über einen spannenden Austausch.

Diese Veranstaltung ist offen für alle FLINTA Personen! 

Das Frauenzentrum Schokoladenfabrik e.V. lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

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Um die Meeting ID und das Kennwort zu erhalten, bitten wir euch, uns eine Nachricht zu schicken auf Facebook (@frauenzentrum.schokofabrik), Instagram (@fz_schokoladenfabrik) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

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09.03.2021 18:00 – 20:00 Uhr:

MAMAKiYA – Indigene Völker in Peru und internationaler Aktivismus

MAMAKiYAAmanda Luna wurde geboren in Peru Huánuco - Quechua, sie
ist Aktivistin für die Verteidigung der Rechte indigener Völker,
Verteidigerin von Mutter Natur, und arbeitet an der Universität
Aachen im Forschungsbereich. Aufgrund ihres Aktivismus leitet
sie kontinuierlich Workshops zu sozialen und politischen
Themen aus der Sicht der betroffenen Menschen. Sie stellt
einen Schwerpunkt dar, der fern von der eurozentrischen Sichtweise liegt, denn sie hört
nie auf, ihre Verbindung zu ihrem Land und ihren gesellschaftlichen Gruppen in Peru zu
stärken. Eine Aufgabe, die sie dazu bringt, sich in zwei Kontinente zu teilen, und die ihr
die Möglichkeit gibt, für mehrere Perspektiven offen zu sein. In diesem Vortrag wird ein
durch Mamakiya (@mamakiyaeV) geleitetes Projekt und die Thematisierung von
Femiziden und häuslicher Gewalt in Empowerment-Workshops, bei Frauen mit indigenem Hintergrund, vorgestellt.

offen für Frauen, Lesben, Inter, Nonbinary, Trans*